© DAV/Uwe Strömsdörfer

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Erfolgreiche dritte Auflage des Dreitausender-“Triathlons“

16.08.2026

2025 wetterbedingt abgebrochen, konnten die Bergsteiger nun ihre Triologie vollenden.

Da wir in 2025 den Dreitausender-Triathlon im Oberengadin wetterbedingt nicht ganz vollenden konnten, habe ich für 2026 die Tour wieder ins Engadin gelegt um die Besteigung des Piz Ot nochmal zu versuchen. Als neue Gipfel wurden noch der Monte Breva und der Piz Surgonda mit ins Programm aufgenommen. Als Basislager hatte ich erneut die sich in 2025 bewährte Ferienwohnung in Samedan angemietet, wo wir wieder pünktlich mit der Rhätischen Bahn ankamen.

Aufgrund der Wettervorhersage, nahmen wir uns für den ersten Wandertag den Monte Breva (3.104m) vor, da es der technisch einfachste Gipfel war. Mit dem Postauto fuhren wir zur Talstation der Diavolezza-Bahn. Noch bei Sonnenschein und durch eine Murmeltierkolonie wanderten wir durch das lange Val da Vain zum La Stretta-Pass. Erst dort begann der auf bequem angelegte Weg eigentliche Anstieg zum Gipfel. Da kaum oben angekommen sich die angekündigte Regenfront näherte, hielten wir uns nicht lange am Gipfel auf und mussten bald beim Abstieg unsere Regenkla-motten aus dem Rucksack holen.    

Am Dienstag fuhren wir wieder mit dem Postauto hinauf zum Julierpass. Unterhalb der Passhöhe begann der Wanderweg zur Jenatschhütte, den wir aber bald verließen um auf einem unmarkierten wenig ausgeprägten Steiglein durch das Val Alva aufzusteigen. Das Alpgelände ging weiter oben in eine von verschiedenen Gesteinsarten und deren Farben geprägte Mondlandschaft über. Diese war aber gut begehbar, so dass wir zügig den Piz Surgonda (3.197m) erklommen. Der Abstieg erfolgte wiederum weglos, mit herrlichen Blick auf die Felszacken des Bergells, zum Wanderweg und auf diesem zurück zur Passstraße.

Den Piz Ot (3.246m) hoben wir uns für den dritten Tag auf, da Traumwetter gemeldet war. Gleich von unserer Wohnung aus starteten wir die 1.500 Höhenmeter Aufstieg. Zuerst durch Arvenwald, dann über Almgelände erreichten wir das erste Blockfeld, aus dem sich dann der Gipfelaufbau steil emporschwingt. Der in die Ostflanke, stellenweise mit Eisenketten und Geländer gesicherte, gut angelegte Steig  brachte uns hinauf zum Gipfelkreuz mit 360-Grad-Panorama vom Tödi bis zum Ortler und natürlich gegenüber zu den Eisriesen der Bernina. Den Abstieg verkürzten wir mit der Seilbahn von Marguns hinunter nach Celerina.

 

Die Heimfahrt mit der Bahn bot noch einmal ein paar Höhepunkte: Unesco-Welterbe Albulastrecke, Walensee, Zürichsee und Rheinfall.

 

Uwe Strömsdörfer