09.05. - 10.05.2009

Samstag Früh trafen sich 4 große Mädels, 3 kleine, sowie unsere „Klettergurus“ Thomas und André in Illschwang. Der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung so dass wir auf einen anderen Fels in Oed ausweichen mussten.
Ungläubiges Staunen machte sich bei Erreichen des Felsens zumindest bei mir breit – da soll ich hoch???

Nach nochmaliger Knotenauffrischung gings los: 2 der Kleinen bewiesen, dass man mit genügend Duplo im Bauch noch besser klettern kann, 2 der Großen zeigten uns traumhaftes Teamwork und waren unsere grandiosen Überflieger, eine andere Große wuchs quasi über sich hinaus und übte fleissig für ihren Kletterschein, eine hat ihr bestes gegeben - nur eine hat wieder geschwächelt und sah die „Griffe so groß wie Bierhenkel“ vor ihren Augen trotzdem nicht.
Die vorbeiziehenden Regenwolken haben glücklicherweise nichts bei uns fallen lassen so dass es später dann auch richtig heiß wurde.
Glücklich zogen wir von dannen um den Tag bei einem Apresclimbing im Biergarten ausklingen zu lassen.

Neuer Tag, neues Glück. Heute sollte die Weiße Wand, gleich neben dem Höhenglückssteig dran glauben müssen. Millionen von „Klettersteiglern“ zogen den ganzen Morgen an uns vorbei.
Leider konnte die Copilotin des Dreamteams nicht dabei sein, dafür gesellten sich 2 Gastkinder zu uns.
Zuerst haben wir versucht zu bouldern, was den meisten auch gut gelungen ist, eine hat jedoch aus der weißen Wand eine leicht rötliche gemacht (wessen Finger noch immer im Felsloch hängt muss ich nicht explizit erwähnen, oder?)

Die Kinder haben derweil die Fischstäbchen-Tour vorwärts und rückwärts erklettert, die Großen haben versucht umzubauen und dabei den Karabiner nicht zu vergessen.
Karin und ich durften feststellen, dass wir auch eher die Fischstäbchen-Typen sind, während die Klettermeisterin in spe dann sogar schon weiter oben umgebaut hat.
Nach einem weiteren schönen Klettertag ist sie dann später soweit über sich hinausgewachsen, dass Vertikal Limit glatt einpacken kann und sie hat in schwindelnder Höhe quasi „bauchtanzend“ umgebaut. Ich zieh ja jetzt noch meinen Hut vor ihr!

Bleibt nur ein dickes Dankeschön an Thomas und André auszusprechen – für eure Geduld, für das Leuchten in unseren Augen, für 2 Tage in der Natur in denen wir an unsere Grenzen gegangen sind, für alles was wir gelernt haben, für eine stolze Kletterscheinneubesitzerin und eine die festgestellt hat lieber doch stricken zu lernen.

Schee wars!!

Susanne Heiden