Vereinsübergreifende Weinfahrt nach Dettelbach

18. Oktober 2017
Vereinsübergreifende Weinfahrt nach Dettelbach
Am vergangenen Samstag, den 7.10., trafen sich 35 Unternehmungslustige zu einer gemeinsamen Weinfahrt in das unterfränkische Dettelbach bei Würzburg. Zusammengetan hatten sich dabei die beiden Vereine DAV Sektion Hersbruck und das Marathon-Team Hersbruck, deren Mitglieder sich ohnehin durch gemeinsame Aktivitäten und Interessen bekannt sind.
Man traf sich mittags am Parkplatz Plärrer und fuhr gemeinsam mit dem Bus nach Dettelbach, sodass dem Weingenuss auch nichts im Wege stehen konnte. Die ungefähr 1,5 Stunden dauernde Fahrt machte Elisabeth Begert mit ein paar interessanten Anekdoten zu Dettelbach, seiner Konditoren-Tradition und seinem Wein sehr kurzweilig, sodass man nach gefühlt sehr kurzer Zeit die ersten Weinberge bewundern konnte.
Nach einem Stadtrundgang durch das mittelalterliche, romantische Städtchen kehrten die Ausflügler zur Stärkung erst einmal ins Café Kehl ein, Frankens älteste Konditorei. Dort gab es nicht nur leckere Streuselkuchen mit einem Durchmessen von gut und gerne 50cm und Torten in verschiedensten Variationen, sondern auch die sogenannten „Muskatzinen“, für die Dettelbach und seine Konditoreien so bekannt sind. Von den muskathaltigen Keksen in Schleifenform, die nach zu vielem Weingenuss helfen sollen, gab es zu jedem Getränk ein „Versucherl“ – mit Erfolg: Viele kauften sich beim Gehen gleich noch eine Packung für zuhause.
Gut vorbereitet ging es nun zu einer kleinen Wanderung in die rund um Dettelbach gelegenen Weinberge. Zunächst folgten noch alle gemeinsam dem Mythen- und Sagenweg, der mit interessanten Geschichten zum Weinbau und der Umgebung immer wieder zum Stehen bleiben anregte. Mitunter wurde dabei bereits von einer Rebe genascht. Austoben konnte man sich dann im Weinlehrpfad, auf dem die verschiedenen Traubensorten extra zum Testen angebaut werden. Sogar als Laie konnte man hier die Unterschiede der Weinsorten erschmecken. Danach teilten sich die Wanderer: Eine Gruppe machte sich schon einmal zum eigentlichen Ziel des Ausflugs auf, der sportliche Rest machte noch einen Umweg über die Josefshöhe, einen schönen Aussichtspunkt, von welchem aus man die Mainschleife wunderbar überblicken konnte.
Mit dem Bus ging es weiter ins Handthal in die Weinscheune. Hier hatte man nun die Qual der Wahl, welchen Wein man denn zuerst probieren wollte. Erschwert wurde die Entscheidung noch durch den „Bremser“, auch bekannt als Federweißer. Die lockere Stimmung in der Scheune steckte an und nach kurzer Zeit fanden sich die ersten Teilnehmer auf der Tanzfläche wieder. Die Musik ließ sich nicht bitten und spielte viel Gute-Laune-Musik aus den verschiedensten Jahrzehnten, sodass den meisten der Abschied um ca 22 Uhr nicht leicht fiel und dieser durchaus ein wenig später ausfiel als geplant. Ohne Zwischenfälle erreichte man aber wieder die Heimat. Bestimmt war das nicht die letzte Weinfahrt der beiden Vereine!

Autorin: Elena Dischner