Mitgliederversammlung der DAV-Sektion am 10.03.2017

28. März 2017
Genau 44 Mitglieder fanden sich in Kühnhofen ein, um die ordentliche Mitgliederversammlung der Sektion zu besuchen, durch die der 1. Vorsitzende Peter Dischner führte.
Die Anwesenden ließen sich über die Arbeit der Vereinsführung, der einzelnen Abteilungen, die „Hersbrucker Hütte“, die finanzielle Lage und nicht zuletzt über den aktuellen Stand zur geplanten Kletterhalle informieren.

In der vorausgegangenen Woche konnte die Sektion das 2000ste Mitglied begrüßen. Damit hat sich die Zahl der Mitglieder in der kurzen Zeit seit 2013 um ca. 500 erhöht, berichtete Sabine Pawelke. Sie wies außerdem auf die neue Datenschutzerklärung hin. Die Abteilungsleiter oder ihre Vertretungen blickten in kurzen Worten auf das vergangene Jahr zurück. 2018 soll dies voraussichtlich durch Bilder untermalt in kurzweiliger Form erfolgen.

Der organisatorische Aufwand durch den hohen Mitgliederzuwachs und mehr Veranstaltungen ist in Teilbereichen nicht mehr nur ehrenamtlich zu stemmen. Die regelmäßig besetzte Geschäftsstelle und höherer buchhalterischer Aufwand verursachen auch mehr Kosten. So konnte Schatzmeisterin Elisabeth Begert für den normalen Geschäftsbetrieb des Jahres 2016 lediglich ein ausgeglichenes Ergebnis verkünden und wünschte sich gleichzeitig sparsameren Umgang mit den finanziellen Ressourcen. Das Vereinsvermögen ist durch die Spenden für die Kletterhalle weiter angestiegen, wenngleich hier das angestrebte Ziel leider knapp verfehlt wurde. Der Jahresabschluss wurde erstmals durch die LKC Steuerberatungsgesellschaft erstellt.

Die Mitgliederversammlung entlastete auf Antrag von Kassenrevisor Wolfgang Köth per Beschluss die Sektionsführung.

Einen wichtigen Tagesordnungspunkt stellte der Antrag auf Beitragserhöhung zum 1.1.2018 dar. Sie ist notwendig, da ab 1.1.2017 auch höhere Verbandsabgaben an den Hauptverband nach München zu leisten sind. Der Sektion würden ohne die Erhöhung bei einem A-Mitglied gerade einmal 38% des Mitgliedsbeitrages verbleiben. Der Antrag wurde durch die Versammlung einstimmig angenommen.

Eine Übersicht über die neuen Beitragssätze ab 1.1.2018 ist auf der Website unter „Mitgliederservice“ einsehbar.

Für das Projektteam Kletterhalle berichtete Bernd Lindner über den aktuellen Stand. Die Baugenehmigung liegt vor und beinhaltet auch die von uns gewünschten Betriebszeiten. Der Hauptverband in München hat einen höheren Zuschuss bewilligt und die ersten Ausschreibungen für den Bau und die Kletterwände wurden versandt. Die Rückläufer zeigen, dass die Architekten Marion und Klaus Stocker mit ihren Kostenschätzungen richtig lagen. Die einzelnen Teams für die Ausstattung, Einrichtung und den späteren Betrieb sind äußerst aktiv.
Einzig unser Antrag auf Leader-Förderung bereitet trotz sehr positivem LAG-Beschluss und vorherigen Absprachen mit dem zuständigen Stellen noch Probleme, weil noch (seit Herbst !) neue Richtlinien erarbeitet werden. Im März sollen nun endlich der formelle Antrag gestellt werden können und – unterstützt durch die örtliche Politik – im Mai bewilligt sein. Diese Verzögerung ist in Anbetracht der momentanen Baukonjunktur höchst unerfreulich. Bernd Lindner verband seine abschließenden Ausführungen mit dem Wunsch, im Jahr 2018 an gleicher Stelle über den Betrieb der Kletterhalle berichten zu können.

Am Schluss der Versammlung stellte Heinz Bremstahler den Antrag, die Sektion möge sich gegen den geplanten Autobahnanschluss an der A6 bei Traunfeld aussprechen und erläuterte ihn. Beeinträchtigung des dortigen Erholungsraumes, der Flächenverbrauch und der befürchtete Schleichweg zur Anschlussstelle Hormersdorf der A9 um Maut zu sparen mit all seinen Konsequenzen für die betroffenen Orte würden nicht zur Gesundheitsregion Hersbruck passen. Er bat, dass sich die Sektion gegen die Anschlussstelle ausspricht und den Verantwortlichen diesen Standpunkt mitteilt. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Mit diesem Beschluss endete die Mitgliederversammlung.

Autor: Peter Dischner