Boulderworkshop 2018

Boulderworkshop 2018Februar 2018
An drei Samstagen im Januar fanden sich sieben Teilnehmer zum Boulderworkshop mit Andrea Mayer im Steinbock in Zirndorf ein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde war bereits klar, dass sich eine sehr nette, bunte Gruppe zusammengefunden hatte, die besonders von der guten Altersmischung profitierte.
Zu Beginn jeden Workshops wärmten wir uns gründlich auf und lernten spezifische Übungen kennen, mit denen wir in Zukunft - bei konsequenter Umsetzung - kletterspezifischen Verletzungen vorbeugen können.

Jeder Samstag war einem Schwerpunktthema gewidmet und von Andrea sorgfältig vorbereitet.
Am ersten Samstag drehte sich alles um die Fußarbeit. Immer wieder kam von unserer Trainerin die Erinnerung: “Treten, treten, treten und dann erst greifen“. Durch geschickt ausgewählte Boulder konnten alle Teilnehmer entsprechend ihres Könnens ganz besonderes Augenmerk auf die Arbeit mit den Füßen legen und wurden dabei intensiv gecoacht und liebevoll verbessert.
Am zweiten Samstag wurde „drüber und rauf“ nach Guido Köstermeyer und das Eindrehen erklärt und geübt. Nachdem wir die Theorie verstanden hatten, konnten wir besonders eindrücklich an den vorbereiteten Routen üben. Andrea hatte in mehreren Bouldern genau markiert mit welchem Fuß der Tritt angetreten werden sollte. Zuerst war das Eindrehen der Hüfte sehr ungewohnt, aber dann waren wir alle verblüfft, wie leicht wir weiter entfernte Griffe erreichen konnten und dabei noch kraftsparend kletterten.  
In der dritten Einheit lernten wir das Stemmen und Stützen und das dynamische Klettern kennen. Die theoretischen Grundlagen wurden gut erklärt und sehr anschaulich gezeigt. Nachdem wir in einfachen Routen die Theorie in die Praxis umgesetzt hatten, suchte Andrea – je nach Leistungsvermögen für uns Boulder aus, in denen wir üben konnten. Auch wenn unser dynamisches Klettern das eine oder andere Mal noch eher statisch aussah, freuten wir uns über unsere Fortschritte, die sich tatsächlich auch bei allen Teilnehmern in der Bewältigung der nächsten Kletterfarbe bestätigten. Und dann wurde um die Wette gestrahlt.
Selbst unser erfahrener Kletterer zog für sich am Ende eine sehr positive Bilanz und möchte in Zukunft besonders auf den langen Arm und die Füße achten.
Ich persönlich habe viel dazugelernt und würde mich über einen Anschlussworkshop freuen. Dann geht vielleicht auch noch die orangene Route…

Autor: Ulrike Hölzel