25.03.2012

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel, trafen sich sechs Mountainbike-Interessierte, zu einem sogenannten „Techniktraining“ unter der Leitung von Jens Schmidt (Fachübungsleiter Mountainbike beim DAV).

Eine kurze Vorstellungsrunde, bei der die persönlichen Erfahrungen mit dem Mountainbike, das persönliche Leistungsniveau und vor allem die Wünsche, Fragen und Interessen über das Mountainbikefahren angesprochen wurden, schaffte eine lockere und freundschaftliche Atmosphäre.
Das Training war so aufgebaut, dass an insgesamt vier Stationen die wichtigsten, technischen Grundlagen erlernt bzw. verfeinert werden konnten.
An unserer ersten Station erklärte uns Jens, wie essentiell die Gleichgewichtsschulung beim Radfahren und speziell beim Mountainbiken ist.
So durften wir versuchen eine am Boden stehende Radflasche, während des Fahrens, mit den Händen zu greifen; wir bewältigten einen Slalom und schafften es am Schluss sogar in einem kleinem Quadrat eine 8 zu fahren.
Die zweite Station behandelte das Thema „Bremsen“.

Bei einer kurzen theoretischen Lektion lernten wir (zur Überraschung Einiger), dass beim Bremsen nicht etwa die Hinterradbremse sondern die Vorderradbremse die weitaus wichtigere Bremse ist.
Dies konnten wir dann, auf dem weitläufigen Parkplatz des Baggersees, bei einigen Übungen testen und unsere persönlichen „Bremsfähigkeiten“ bis an die Grenzen ausloten.
Station Nummer drei und vier behandelten die Themen „Bergauf- bzw. Bergabfahren“.
Hier erfuhren wir, dass vor allem die Position des Körpers auf dem Rad erheblichen Anteil daran hat, ob man eine steile Rampe erfolgreich erklimmt bzw. ob man eine enge Serpentine im steilen Gelände fahren kann. Auf weichem Wald- und Wiesenwegen hatte hier niemand Angst, die teilweise doch anspruchsvollen Übungen zu probieren. Außerdem stand Jens bei kritischen Punkten immer an unserer Seite.
Unsere neu erlernten Fähigkeiten konnten wir anschließend, auf schönen Singletrails hinab ins Pegnitztal, testen.

Durch die angenehme Gruppengröße, war es Jens möglich, auf jeden Teilnehmer individuell einzugehen und so explizit die persönlichen Stärken und Schwächen zu erläutern.
Somit konnten alle Teilnehmer von dieser schönen Tour profitieren und wissen nun auch, woran es für die kommende Bikesaison noch zu arbeiten gilt.

Bastian Weidinger