06.03. - 08.03.09

Ziel war die Ortschaft Namlos, das die Skifahrer über Garmisch-Partenkirchen und Berwang erreichten. Der Lawinenlage entsprechend wurde ein sehr sicheres Ziel für den nächsten Tag ausgesucht. Die Führung bei der Tour auf die Engelspitze (2.291m) delegierte Hans auf einzelne Teilnehmer.

So konnten diese ihre erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen. Der Anstieg begann bei Bewölkung und leichtem Schneefall. Er führte meist über den sicheren Bergrücken, endete aber kurz unter dem Gipfel, weil die Sicht schlecht war und der kräftige Wind sehr eisig blies.

Nach den ersten Abfahrtsmetern riss es auf und die Sonne spitzte hervor. Eine perfekte Pulver-schneefahrt bis an die Waldgrenze war der Lohn für die Aufstiegsmühen. Nach dem Motto „ a weng was geht immer“ entschied man sich, den tollen Hang noch einmal anzugehen und ein zweites Mal abzufahren.

Der Sonntag brachte mit Sonne und Minustemperaturen um die 12 Grad die erhoffte Wetterbesserung. Ziel war der Elmer Muttekopf (2.350 m). Durch einen abwechslungsreichen Waldanstieg gelangten die Tourengeher in das Schafkar, ein schneegefülltes Amphitheater, umrahmt von Tauberspitze, Elmer Kreuzspitze und Mittagsspitze.
Im ersten Moment waren ringsum nur sehr steile Anstiege zu erkennen. Oberhalb des Angerle zeigte der Muttekopf jedoch seine Schwachstelle. Einer riesigen Wächte ausweichend konnte über einen flacheren, südöstlich ausgerichteten Hang die Schulter 50 Höhenmeter unterhalb des Gipfels erreicht werden. Harscheisen ermöglichten hier ein viel sichereres Steigen. Nachdem der Gipfelaufbau recht steil war, verzichteten alle auf das Hochwühlen im tiefen Schnee. In herrlichem Pulver ging es nach einer längeren Rast und einem Geburtstagssekt hinab zu den Autos. Eine problemlose Heimfahrt schloss sich an.

Birgit und Peter Dischner